Nicht einmal zehn Minuten soll es gedauert haben, dann hatten die Diebe den fast vier Kilogramm schweren Kelten-Goldschatz von Manching aus zwei Vitrinen an sich gerafft. Nun geht es für die mutmaßlichen Täter auf den Prozess zu: Fast zwei Jahre nach dem spektakulären Diebstahl im oberbayerischen Manching hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt Anklage gegen vier Männer im Alter von 43 bis 51 Jahren erhoben.
Sie sollen im November 2022 mit schwerem Brechwerkzeug in das Kelten Römer Museum eingedrungen sein und den dort ausgestellten keltischen Goldschatz entwendet haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die «Augsburger Allgemeine» hatte zuerst darüber berichtet.