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Bundespräsident spricht bei Gedenken an OEZ-Anschlag

Zehn Jahre nach dem Anschlag am OEZ findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten eine Gedenkfeier statt. (Archivbild) / Foto: Tobias Hase/dpa
Zehn Jahre nach dem Anschlag am OEZ findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten eine Gedenkfeier statt. (Archivbild) / Foto: Tobias Hase/dpa

Der Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum 2016 hat neun Menschen das Leben gekostet und sich ins kollektive Gedächtnis der Stadt eingebrannt. Zur Gedenkfeier kommt hoher Besuch.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt an der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag des rassistisch motivierten Attentats im Münchner Olympia-Einkaufszentrum teil. Das Staatsoberhaupt werde eine Rede halten, teilte ein Sprecher mit. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.

Nach Angaben der Initiative «München erinnern», die aus Angehörigen, Überlebenden und Unterstützern besteht, gibt es im Vorfeld des Jahrestages zahlreiche weitere Veranstaltungen, unter anderem eine Kundgebung am 19. Juli am Gärtnerplatz. Die Initiative will die Erinnerung an den Anschlag und die Opfer wachhalten und ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Bei dem Anschlag am 22. Juli 2016 hatte ein 18 Jahre alter Rechtsextremist im Bereich des Einkaufszentrums neun Menschen erschossen und fünf verletzt. Danach tötete er sich selbst. Infolge des Anschlags brach in der Stadt damals teils Panik aus, bei der zahlreiche weitere Menschen verletzt wurden.

Der Waffenhändler, der dem Attentäter die Pistole samt Hunderten Patronen im Darknet verkauft hatte, wurde 2018 zu sieben Jahren Haft verurteilt.

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