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Anlagebetrug - Mann verliert 80.000 Euro

Klassische Betrugsmasche: Die Täter täuschten Interesse an einer Liebesbeziehung vor. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Klassische Betrugsmasche: Die Täter täuschten Interesse an einer Liebesbeziehung vor. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine vermeintlich romantisch interessierte Frau kontaktiert den Mann auf Facebook. Der 57-Jährige baut Vertrauen auf und beginnt, auf ihren Rat hin zu investieren.

Ein Mann aus dem oberfränkischen Landkreis Lichtenfels hat auf einer falschen Trading-Plattform 80.000 Euro an Betrüger verloren. Die Täter hatten ihn zuvor auf Facebook kontaktiert, teilte die Polizei mit. Eine vermeintliche Nutzerin habe ihm romantisches Interesse vorgespielt und sein Vertrauen gewonnen. Anschließend animierte sie ihn zur Online-Geldanlage.

«Nachdem er insgesamt bereits etwa 80.000 Euro transferiert hatte, jedoch trotz einiger Versuche keinerlei Auszahlung erhielt, schöpfte er Verdacht und wandte sich an die Polizei», wie diese mitteilte. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern habe mittlerweile einen Gesamtschaden in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrages erfasst.

Die Beamten raten daher, «bei schnellen Wechseln von emotionalen Beziehungen zu vermeintlich lukrativen Anlagetipps» misstrauisch zu sein.

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