Nach dem Fund einer enormen Kokain-Menge in Unterfranken hat die Staatsanwaltschaft Würzburg drei Männer angeklagt. Die 19, 26 und 49 Jahre alten Beschuldigten sollen zusammen mit noch unbekannten Komplizen dafür verantwortlich sein, dass rund 1,4 Tonnen Kokain nach Deutschland gelangten. Allein im unterfränkischen Abtswind waren im vergangenen Sommer 300 Kilo Kokain gefunden worden - im Wert von ungefähr 15 Millionen Euro.
Nach Behördenangaben hat sich nur einer der Verdächtigen bisher umfassend zur Sache eingelassen und den Vorwurf zumindest teilweise eingeräumt. Ein Mann habe sich bislang gar nicht geäußert. Der Dritte im Bunde habe die Tat abgestritten. Nun muss die Jugendkammer des Landgerichts Würzburg entscheiden, ob sie die Anklage zulässt. Zuvor hatte die «Main-Post» berichtet.