Nach einem Hammerangriff auf zwei Schüler in Friedberg in Bayern ist die Anklage wegen eines mutmaßlich rassistischen und islamfeindlichen Mordversuchs gegen einen 15-Jährigen unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen worden.
Der Prozess wird voraussichtlich im Mai beginnen, wie das Augsburger Landgericht mitteilte. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das sei wegen des Alters des Beschuldigten zum Zeitpunkt der Tat gesetzlich vorgeschrieben.
Die Generalstaatsanwaltschaft München geht davon aus, dass der Jugendliche im Oktober 2025 auf dem Pausenhof einer Mittelschule Muslime und Ausländer töten wollte. Dabei waren ein 14-Jähriger mit irakischen Wurzeln und ein 13-Jähriger mit kosovarischen Wurzeln leicht beziehungsweise mittelschwer verletzt worden.