3.600 Mal ist das Beschwerde-Telefon für Missstände in bayerischen Pflegeheimen in den vier Jahren seines Bestehens angerufen worden. «Darunter waren knapp 2.000 einrichtungsbezogene Beschwerden, rund 1.400 Informationsanfragen und knapp 200 Beschwerden über das Gesundheitssystem im Allgemeinen», teilte das bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Damit habe sich das «Pflege-SOS Bayern» als zentraler Anlaufstelle zu einer wichtigen Säule für die Pflegequalität im Freistaat entwickelt.
«Jeder Beschwerde wird unverzüglich nachgegangen», versprach Pflegeministerin Judith Gerlach (CSU). Betroffene und Angehörige wandten sich bisher unter anderem wegen zu knapper Einsatzplanung oder der erforderlichen fachlichen Eignung von Personal in den Einrichtungen sowie aufgrund von Beschwerden wegen unzureichender grundpflegerischer Versorgung von Bewohnerinnen und Bewohnern an die Hotline.