Nach einem Legionellen-Ausbruch mit zwei Toten in einem Ulmer Fußpflegesalon hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Ein strafbares Fehlverhalten der Betreiberin konnte nicht nachgewiesen werden, wie die Anklagebehörde auf Anfrage mitteilte. Das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung in 21 Fällen sei mangels Tatnachweises eingestellt worden. Zuvor hatte die «Südwest Presse» darüber berichtet.
Die Beschuldigte stand im Verdacht, bei mehreren Behandlungen mit verunreinigtem Wasser gearbeitet zu haben. Insgesamt 21 Menschen infizierten sich laut Ermittlungen zwischen Dezember 2024 und Januar 2025 mit Legionellen, zwei von ihnen starben später, wie nun bekannt wurde. Als mögliche Quelle galt eine Fußwanne an einem Behandlungsstuhl.