Bayerische Arbeitnehmer sind seltener krankgeschrieben als der deutsche Durchschnitt. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat Zahlen für den Freistaat ermittelt, die der dpa vorab vorliegen. Und die sind mit durchschnittlich 17,2 Tagen pro versichertem Arbeitnehmer nicht nur um 2,3 Tage niedriger als im Bundesschnitt, sondern auch um minimale 0,2 Tage niedriger als vor einem Jahr. Im Gesundheitsvergleich der Bundesländer liegt Bayern damit - knapp hinter Baden-Württemberg - auf Platz zwei.
Auf hohem Niveau eingependelt
«Unseren Daten zeigen, dass sich seit Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Jahr 2022 der Krankenstand auf hohem Niveau eingependelt hat», sagt DAK-Landeschef Rainer Blasutto. Die Einführung der elektronische AU hatte zu einem deutlichen Anstieg der Zahlen geführt, der sich aber vor allem dadurch erklärte, dass mit ihr - anders als in Zeiten der Papier-AU - alle Krankschreibungen auch bei den Kassen erfasst werden.
Große Chancen für eine Verbesserung sieht Blasutto im betrieblichen Gesundheitsmanagement. «Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind ein wichtiger Hebel, um den Krankenstand zu senken.»
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