Mit einer Einschätzung zur außen- und sicherheitspolitischen Lage wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in diesem Jahr die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eröffnen. «Wir leben in unsicheren, polarisierten Zeiten. Es ist eine große Ehre, den Bundespräsidenten nach 2020 wieder in München begrüßen zu dürfen», sagte der scheidende Vorsitzende der Konferenz, Christoph Heusgen. Der Auftakt der Konferenz biete die Möglichkeit, Lösungen für die zahlreichen Konflikte auf der ganzen Welt im Einklang mit dem Ziel der Konferenz zu finden - «Frieden durch Dialog».
Zukunft der transatlantischen Partnerschaft
2017 hatte nach der ersten Wahl Trumps der damalige US-Vizepräsident Mike Pence in München die neue Außenpolitik der USA und die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft skizziert. Damals überbrachte er Trumps Botschaft, dass die USA weiter zur Nato stehe. Diese Frage steht auch in diesem Jahr im Raum. Erst kürzlich hatte Trump gefordert, dass die Nato-Staaten ihre Verteidigungsausgaben erhöhen sollten und dabei fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als angemessen bezeichnet.
Themen reichen von Krisen und Kriegen bis Zukunft von KI
Weitere wichtige Themen werden die vielen internationalen Krisen, die Kriege in der Ukraine und die schwierigen Lagen in Israel sowie Syrien sein. Den Angaben zufolge wird es auch um die globale Finanzarchitektur, die Widerstandsfähigkeit der Demokratien, den Klimawandel, nukleare Sicherheit sowie die Zukunft der Künstlichen Intelligenz gehen. Für Botschafter Heusgen ist es die letzte MSC als Vorsitzender - er wird am letzten Tag die Leitung offiziell an seinen Nachfolger Jens Stoltenberg übergeben.