In den bayerischen Bergen sind in diesem Jahr schon mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen - «und das, obwohl die Hauptwandersaison noch bevorsteht», sagte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) bei einer Rettungsübung beim Berggasthof Hocheck bei Oberaudorf.
Zunächst hatte das Innenministerium die Zahl der Bergtoten mit Stand vom 19. August auf 33 beziffert. Bis Freitag kamen jedoch laut einem Sprecher noch zwei weitere Fälle dazu. Im vergangenen Jahr kamen im gleichen Zeitraum 21 Menschen in den bayerischen Bergen ums Leben; im gesamten Jahr 2023 waren es 41. Ein Schwerpunkt der tödlichen Unfälle beim Ski- und Bergsport liegt in diesem Jahr im Bereich der Zugspitze, wo bereits sechs Menschen starben.