Wegen der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft durch Kriege, Krisen und die schlechte Wirtschaftslage ruft Landtagspräsidentin Ilse Aigner die Menschen in Bayern zu Zuversicht und zur Verteidigung der Demokratie auf. Das Weihnachtsfest gebe Hoffnung, verbinde und habe immense Kraft, sagte sie in der vorab aufgezeichneten Ansprache, die am 26. Dezember um 18.40 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Sie appellierte, «mit Zuversicht auf uns und die Gesellschaft zu blicken, damit 2026 ein Jahr neuer Gemeinsamkeit wird».
Demokratie bedeute tragfähige Kompromisse zu suchen
«Diejenigen, die uns nichts Gutes wünschen, wollen uns ins Gegeneinander treiben», sagte sie. Dies geschehe von außen wie von innen. «Während andere tragfähige Kompromisse suchen - und wenigstens das Ziel haben, Probleme zu lösen - haben radikale Kräfte gar kein Interesse an der Lösung.» Sie mahnte die Menschen in Bayern an: «Achten wir genau darauf, wer es gut mit uns meint. Oder wer nur Konflikte schüren und daraus Profit ziehen will.»
Haltung, Optimismus, Selbstvertrauen
Aigner rief die Menschen in Bayern dazu auf, positiv in die Zukunft zu blicken: «Wir dürfen mit Zuversicht auf uns selbst und unser Handeln schauen. Was wir alles schaffen, was wir alles bewirken können. Ich bin sicher: Das ist sehr viel. Beweisen wir Haltung. Beweisen wir Optimismus. Beweisen wir Selbstvertrauen. Denn das Leben ist besser in Zuversicht.» Durch den Geist von Weihnachten könne 2026 ein Jahr neuer Gemeinsamkeit werden.