Viele Schülerinnen und Schüler in Bayern bekommen am Freitag ihr Zwischenzeugnis. Allerdings ersetzen die meisten Grund- und auch manche Mittelschulen das Papier mit Ziffernnoten inzwischen durch ein Lernentwicklungsgespräch, bei dem das Kind gemeinsam mit seinen Eltern und der Lehrkraft über Stärken, Schwächen und Ziele reflektiert. Andere Schularten setzen teils auf mehrere schriftliche Rückmeldungen. Auf welchem Weg und wann genau auch immer das Feedback kommt: Auf gute Leistungen darf man stolz sein. Und schlechte Beurteilungen sind kein Weltuntergang.
«Das Zwischenzeugnis ist nur eine Zwischenbilanz! Bis zum Jahresende ist noch alles drin», betont auch Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler). «Im zweiten Halbjahr bleibt noch genügend Zeit, um an der Technik zu feilen und alles zu geben.»