Die Technische Universität München (TUM) will im Bereich Verteidigung und Raumfahrt ihre Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und Partnern aus der Industrie intensivieren. Auf dem Campus in Taufkirchen bei München wurde dazu ein Zusammenschluss mit dem Namen TUM Security and Defense Alliance ins Leben gerufen.
Dem Zusammenschluss gehören neben der Hochschule und der Universität der Bundeswehr 15 Industriepartner aus den Bereichen Rüstung, Luft- und Raumfahrt sowie Künstliche Intelligenz an. Zu den Partnern zählen etwa die militärische Sparte von Airbus, die Rüstungsunternehmen Helsing Germany und Hensoldt, der Drohnen-Hersteller Quantum-Systems und der Waffenbauer MBDA Deutschland.
«Wer den Frieden sichern will, muss ihn verteidigen können. Zu dieser Aussage stehen wir und schaffen mit der TUM Security and Defense Alliance ein Innovationsökosystem für mehr europäische Sicherheit», sagte TUM-Präsident Thomas Hofmann. Die Allianz solle Spitzenforschung und marktfähige Innovationen «verantwortungsvoll und effizient in einsatzfähige Fähigkeiten überführen, die der Abschreckung, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedenssicherung dienen».