Die Finanzierung von Schülerfahrten sorgt an Bayerns Schulen immer wieder für Unmut. Mancherorts fallen die beliebten Reisen wegen steigender Kosten und dem limitierten Budget für die Tagespauschalen der Lehrkräfte sogar weg. «In den letzten Jahren sind die Reisekosten gestiegen, obwohl man an den Fahrtenprogrammen nichts geändert hat. Die Buspreise sind explodiert, auch die Hotelkosten sind explodiert nach Corona», schildert der Vorsitzende des bayerischen Philologenverbands, Michael Schwägerl. Zugleich wurde der Topf für die Reisekostenpauschalen der Lehrkräfte im Sparhaushalt 2026/27 reduziert.
Mit Folgen: «Wir sind in die Bresche gesprungen und haben über den Förderverein dieses Geld auf dem Schulkonto als Spende eingezahlt, damit die Tagespauschalen für die Lehrer gezahlt werden konnten. Denn sonst hätten die kurzfristig die ganzen Fahrten absagen müssen, die noch in dem Monat geplant gewesen waren», schildert etwa Claudia Bergemann vom Elternbeirat des Gymnasiums Ottobrunn bei München.