Die rund 30.000 frischgebackenen Abiturienten in Bayern haben einen Notendurchschnitt von 2,13 erreicht. Damit waren ihre Noten nach Angaben des Kultusministeriums sowohl besser als im Vorjahr als auch im Vergleich zu den letzten zehn G8-Abiturjahrgängen (Durchschnittswert rund 2,25). Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) lobte die Leistungen und wies darauf hin, dass die erste Prüfungsrunde im neuen G9 gezeigt habe, «dass alle Beteiligten besonders gut auf die neu konzipierte Oberstufe und die Abiturprüfungen vorbereitet waren».
Philologenverband lobt mehr Lernzeit und Reife der Abiturienten
«Ein Jahr mehr Lernzeit und damit auch ein Jahr mehr Reife zeigen Wirkung: Der erste Abitur-Jahrgang im neuen G9 hat die Möglichkeiten der neuen Oberstufe genutzt und zeigt sich auch den stärker kompetenzorientierten Prüfungsaufgaben klar gewachsen. Wir gratulieren zum guten Ergebnis», sagte Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes (bpv).
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten