An den Förderzentren für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung fehlen zum neuen Schuljahr in Bayern bislang rund 300 Plätze. So viele angehende Erstklässlerinnen und Erstklässler stehen aufgrund von Raum- und Personalengpässen derzeit noch auf den Wartelisten der Zentren, wie das Kultusministerium der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auf Anfrage bestätigte. Betroffen sind vor allem die Großräume München, Nürnberg, Augsburg, Neu-Ulm sowie Ingolstadt und Eichstätt.
«Die aktuelle Situation ist eine enorme Belastung für alle Beteiligten, sowohl für die Kinder und ihre Eltern als auch für unsere Lehrkräfte und Schulleitungen», räumte Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) ein. Für die betroffenen Kinder müssten nun passende Lösungen gefunden werden.