Ein neuartiges Augenlaserverfahren, ein komplett abbaubarer Naturkunststoff und ein Brennstoffzellen-Antrieb für Schwerlaster - diese Innovationen sind für den Deutschen Zukunftspreis nominiert worden. Die drei Projekte aus Thüringen, Hamburg und Baden-Württemberg seien drängenden Problemen und innovativen Lösungen auf der Spur, sagte Petra M. Jung vom Bundespräsidialamt. Sie machten bewusst, welche Möglichkeiten man habe, um eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.
Wirtschaftlicher Erfolg wichtig
Wer gewinnt, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium sind neben der technischen Innovation auch die Perspektiven. Es müsse sich abzeichnen, dass aus der Investition in absehbarer Zeit ein wirtschaftlicher Erfolg werde, sagte Jung. Auch der Schutz durch Patente spiele eine Rolle. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird den mit 250.000 Euro dotierten Preis am 19. November in Berlin überreichen. Einblicke in bisherige preisgekrönte Projekte gibt eine Ausstellung im Deutschen Museum in München.