In Regensburg und Augsburg drohen Pendlern und anderen Fahrgästen des ÖPNV Einschränkungen. Die Gewerkschaft Verdi will in den beiden Städten heute mit einem ganztägigen Warnstreik den Nahverkehr lahmlegen. Die Stadtwerke der beiden Kommunen erwarten starke Beeinträchtigungen und zahlreiche Ausfälle.
Nur sporadischer Verkehr in Augsburg
In Augsburg werden Busse und Trams der Stadtwerke (swa) nach deren Einschätzung voraussichtlich nur sporadisch verkehren. «Je nachdem, wie viele Mitarbeitende dem Streikaufruf folgen werden, wird der Nahverkehr der swa in Augsburg deutlich eingeschränkt sein oder gänzlich zum Erliegen kommen.»
Fahrgäste sollten vorsorglich auf andere Möglichkeiten wie die Buslinien des Augsburger Verkehrsverbundes oder Regionalbahnen umsteigen, die nicht betroffen seien. Dort sei aber mit einem deutlich erhöhten Fahrgastaufkommen zu rechnen.
Vorab einen Notfallfahrplan zu entwickeln, sei angesichts der ungewissen Streikbeteiligung nicht möglich, hieß es von den Stadtwerken. Möglicherweise würden auch die Stadtteillinien 21 im Bärenkeller und 38 in Göggingen/Inningen/Bergheim sowie teilweise die Linien 24/25 in Haunstetten fahren - da diese von private Busunternehmen bedient würden.