Mehr Autos, mehr Gewinn und ein Rekordumsatz. Beim Autovermieter Sixt stehen die Zeichen auf Wachstum. Im vergangenen Jahr verdiente der Konzern aus Pullach bei München nach Steuern 286 Millionen Euro, wie er mitteilt. Das waren 17 Prozent mehr als 2024. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf den Rekordwert von 4,3 Milliarden zu.
Wichtigster Wachstumsmarkt war Europa - ohne Deutschland - mit einem Plus von 12,6 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. In den USA ging es trotz Gegenwinds durch den schwachen Dollar um 4,1 Prozent auf 1,4 Milliarden nach oben, in Deutschland um 2,8 Prozent auf 1,2 Milliarden. Auch die Fahrzeugflotte wuchs: Im Jahresdurchschnitt waren es 196.900 Autos, 6,9 Prozent mehr als 2024.
«In der aktuellen Marktsituation ist ein Umsatzrekord nicht selbstverständlich – zumal wir nicht um jeden Preis, sondern profitabel wachsen», betont Alexander Sixt, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Konstantin leitet. Auch 2026 will Sixt insbesondere in den USA und Europa außerhalb Deutschlands zulegen.