Schlechte Wetterbedingungen, krankheitsbedingte Ausfälle von Helfern und technische Probleme haben für ein paar kleinere Verzögerungen im Zeitplan der Bergung des rund 130 Jahren alten Dampfschiffs «Säntis» gesorgt. «Wir können jedoch den Zeitplan für den 17. April noch einhalten», erklärte der Präsident des Schiffsbergvereins, Silvan Paganini. Die bis Ende März geplante Bergung des Wracks von 210 Metern Tiefe auf zwölf Meter Tiefe habe sich ein wenig verzögert.
In der vergangenen Woche sei intensiv daran gearbeitet worden, Leinen unter das Wrack zu spülen. «Wir haben bereits eine Länge von 10,5 Metern erreicht und sind fast durch, jedoch stellt uns das letzte Stück vor besondere Herausforderungen», sagte Paganini. Eine stärkere Pumpe sei besorgt worden.
Bei den Arbeiten sei neben den ganzen Herausforderungen auch fast ein Tauchroboter verloren gegangen. «Ein Vorfall, der verdeutlicht, dass bei diesem Low-Budget-Projekt jederzeit unvorhergesehene Ereignisse auftreten können, welche das gesamte Vorhaben gefährden», so Paganini. Trotzdem sei das Team zuversichtlich.