Wird die Autobahn 8 zwischen Chiemsee und Salzburg sechsspurig oder bleibt sie vierspurig und bekommt nur einen Standstreifen? Nachdem widersprüchliche Aussagen der Autobahn GmbH des Bundes sowie der Verkehrsminister am Montag für Verwirrung sorgten, ist die Antwort nun wohl: Erst das eine, dann das andere, wie aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht.
Demnach wird die A8 zunächst nur bis zur Anschlussstelle Felden im Südwesten des Chiemsees sechsspurig ausgebaut. Dort sind die Planungen dem Ministerium zufolge weit fortgeschritten. «Für die Weiterführung bis zur Bundesgrenze ist als Zwischenschritt eine bestandsnahe Erhaltung der A8 - ein vierstreifiger Querschnitt mit Seitenstreifen und die Einrichtung einer temporären Seitenstreifenfreigabe - sowie der Ersatzneubau schadhafter Brückenbauwerke vorgesehen», heißt es vom Ministerium. «Die Zwischenstufe ist erforderlich, um angesichts der dringend sanierungsbedürftigen Bauwerke den fortlaufenden Betrieb der A8 sowie die Verkehrssicherheit der Strecke zu gewährleisten.»