Die Versicherungskammer will ihre Investitionen in die Infrastruktur erhöhen - und damit auch Bayerns Kommunen und der Energiewende etwas Gutes tun. In den nächsten fünf Jahren soll das Investitionsvolumen in Infrastrukturprojekte von 5,5 auf 7 Milliarden Euro steigen, wie das zur Sparkassen-Gruppe gehörende Münchner Unternehmen ankündigt. Das beinhaltet sowohl das Gesundheitswesen als auch Wohnungsbau und die Energiewende.
Das Wirtschaftsforschungsinstitut IW Köln schätzte den Geldbedarf für die Modernisierung und Sanierung der deutschen Infrastruktur im Mai auf 600 Milliarden Euro. So viel Geld wäre demnach in den nächsten zehn Jahren nötig, um einerseits jahrelang vernachlässigte Instandhaltung von Schienen, Brücken oder Schulen nachzuholen und anderseits die deutsche Energieversorgung zu modernisieren.