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Rückgang der Verbraucherüberschuldung in München

Rückgang der Verbraucherüberschuldung in München
Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. / Foto: Boris Roessler/dpa
Von: DieBayern.de News

Die meisten Konsumenten in München sparen und machen weniger Schulden. Wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag mitteilte, hat sich die Zahl der überschuldeten Einwohner im vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent auf 90.362 verringert. Damit gelten aktuell noch 7,2 Prozent der erwachsenen Einwohner Münchens als überschuldet. Das ist die niedrigste Quote seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 2004. Allerdings zeichnet sich bereits eine Trendwende ab.

Steigende Belastungen führten «zunehmend wieder zu Überschuldungstendenzen, was sich beispielsweise in einigen Stadtgebieten Münchens anhand steigender Schuldnerzahlen bereits zeigt», sagte Creditreform-Geschäftsführer Philipp Ganzmüller. Durch Nachholkonsum, Inflation und Rezession «dürfte der jahrelange Rückgang der Verbraucherüberschuldung zu Ende gehen».

In 13 der 47 untersuchten Münchner Stadtteile habe sich die Verbraucherüberschuldung zuletzt erhöht. Den stärksten Anstieg verzeichnete Trudering-Riem, wo die Schuldnerquote von 9,8 auf 10,2 Prozent stieg. Am höchsten ist die Schuldnerquote in der Altstadt, wo 11,9 Prozent der Erwachsenen Überschuldungsmerkmale aufweisen. Am niedrigsten ist sie im Stadtteil Obermenzing mit 3,95 Prozent. Die höchste Überschuldungsquote gab es mit 9,4 Prozent in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen.

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Im bayerischen Landesdurchschnitt ist die Schuldnerquote laut Creditreform mit 5,9 Prozent geringer als in der Landeshauptstadt. Creditreform spricht von Überschuldung, wenn die Einnahmen einer Person nicht mehr ausreichen, um ihren finanziellen Verpflichtungen dauerhaft nachkommen zu können.

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