Trotz der eher gedämpften Kauflaune der Verbraucher blickt die deutsche Spielwarenbranche optimistisch auf das Weihnachtsgeschäft. Die Lust am Schenken bleibe ungebrochen, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Spielwaren (BVS), Steffen Kahnt, in Nürnberg. Nach drei rückläufigen Jahren werde die Branche in diesem Jahr wieder wachsen.
4,5 Milliarden Euro werden die Menschen laut einer BVS-Prognose am Ende dieses Jahres für Spielzeuge ausgegeben haben - etwa 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit kann die Branche allerdings nicht an die Rekordwerte der Corona-Jahre anknüpfen, als während des Lockdowns die Nachfrage nach Beschäftigungsmöglichkeiten kräftig stieg.