Der Autovermieter Sixt lässt die Gebrauchtwagenprobleme des vergangenen Jahres mit einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr hinter sich. Von Januar bis Juni verdiente das Unternehmen nach Steuern knapp 66 Millionen Euro. Das war mehr als das zweieinhalbfache des schwachen Vorjahreswertes. Finanzchef Franz Weinberger lobte das Ergebnis - gerade auch vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds und unsicherer Zeiten.
Vor einem Jahr hatte Sixt unter den schwachen Gebrauchtwagenpreisen gelitten, durch die das Unternehmen beim Weiterverkauf seiner Mietwagen weniger einnahm. Inzwischen ist dieses Problem aber gelöst. Im ersten Quartal seien die letzten betroffenen Fahrzeuge angefallen, sagt Weinberger. Im unbelasteten zweiten Quartal fiel der Gewinn mit gut 78 Millionen Euro entsprechend üppiger aus. Hilfreich sind dabei auch wieder besser gewordene Einkaufskonditionen. Nach der Knappheit auf dem Fahrzeugmarkt, sei die Lage hier wieder besser, erklärt Weinberger.