Der Rückversicherer Munich Re hat nach einem Spitzenergebnis und niedrigen Naturkatastrophenschäden 2025 nun mit deren Folgen zu kämpfen: Die Preise in der Rückversicherung sind zu Jahresbeginn zurückgegangen, der Münchner Dax-Konzern hat sein Neugeschäft im Januar deswegen stark zurückgefahren. Dennoch bleibt der neue Vorstandschef Christoph Jurecka beim Gewinnziel von 6,3 Milliarden Euro für dieses Jahr.
Ohne Dollar-Schwäche wäre das Ergebnis noch besser ausgefallen
Das vergangene Jahr lief in fast jeder Hinsicht gut: Die Versicherungsumsätze des Konzerns mit seinen knapp 44.000 Mitarbeitern sanken zwar leicht von 60,8 auf 60,4 Milliarden Euro. Doch der Nettogewinn stieg im Vergleich zu 2024 um 7,6 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro, und war zudem 100 Millionen höher als vor einem Jahr in Aussicht gestellt.
Doch traf der schwache Dollar auch die Münchner Rück: Das Währungsergebnis war mit minus 1,4 Milliarden Euro negativ. Dennoch übertraf das Unternehmen zum fünften Mal in Folge die eigene Prognose, wie Jurecka bei der Jahrespressekonferenz sagte. Die Dividende für die Aktionäre soll deswegen sehr kräftig um 20 Prozent auf 24 Euro je Aktie erhöht werden.