Logo DieBayern.de News
powered by publizer® CMS

Menschen so viel in Bayerns Regionalzügen unterwegs wie nie

Menschen so viel in Bayerns Regionalzügen unterwegs wie nie
Die Menschen in Bayern haben im vergangenen Jahr so viele Kilometer auf der Schiene zurückgelegt wie noch nie. (Archivbild) / Foto: Angelika Warmuth/dpa
Regionalzüge und S-Bahnen waren 2025 in Bayern so gefragt wie noch nie. Verkehrsminister Bernreiter hat vor diesem Hintergrund eine klare Forderung.

Die Menschen in Bayern sind im vergangenen Jahr so viel mit Regionalzügen und S-Bahnen gefahren wie noch nie. Fast 13 Milliarden Kilometer Wegstrecke legten die Fahrgäste auf bayerischen Schienen zurück, teilte das bayerische Verkehrsministerium in München mit. Mit einem Zuwachs von vier Prozent sei der bisherige Rekordwert von 12,4 Milliarden Personenkilometern aus dem Jahr 2024 übertroffen worden. Auf fast allen Streckenabschnitten habe es «signifikante Fahrgaststeigerungen» gegeben.

Im Oktober hatte der Verkehrsminister bereits mitgeteilt, dass auch die Fahrplankilometer 2025 gegenüber dem Vorjahr bayernweit um drei Prozent gestiegen seien und es somit mehr Bus- und Bahn-Verbindungen für die Menschen in Bayern gegeben habe. 

Bernreiter fordert mehr finanzielle Unterstützung vom Bund

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) stellte deshalb eine klare Forderung an die Bundesregierung: «Aufgrund der zuletzt massiv steigenden Kostenbelastungen wie bei Energie und nun auch bei den Trassenpreisen wackelt bundesweit das Angebot bedenklich, wenn der Bund hier nicht ausreichend gegensteuert. Der Bundesfinanzminister darf angesichts dieser Nachfragezahlen nicht weiter den Kopf in den Sand stecken.» 

Wenn Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nicht mehr Mittel zugestehe, sei das «de facto auch eine Kürzung von Sozialleistungen». Bernreiter argumentierte, man mache mit dem staatlich unterstützten Nahverkehr Mobilität erschwinglicher. Mit Blick auf die derzeit hohen Spritpreise geht Bernreiter davon aus, dass der Nachfragetrend beim Bahnfahren weiter anhält.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten