In der Krise tragen Bayerns Bürgerinnen und Bürger Milliarden auf die Sparkassen. Im vergangenen Jahr sind die Einlagen der 56 kommunalen Geldhäuser im Freistaat um 7,1 Milliarden Euro gestiegen, ein Zuwachs von 3,6 Prozent. Das teilte der Bayerische Sparkassenverband in München mit.
Sparbuch wird unwichtig
Das sprichwörtliche Sparbuch verliert jedoch bei der privaten Geldanlage immer weiter an Bedeutung: Die Spareinlagen gingen um 3,3 Milliarden Euro zurück, die Zahl der Sparkonten schrumpfte um 264.000 auf 3,5 Millionen. Stattdessen legt die Sparkassenkundschaft ihr Geld vermehrt in Wertpapieren und Termingeldern an.