Angesichts von Inflation und Konjunkturkrise könnten in diesem Jahr auch gebrauchte Spielzeuge unter dem Weihnachtsbaum liegen. «Die Menschen sind verunsichert und sparen», sagte Petra Süptitz vom Marktforschungsunternehmen NIQ/GfK in Nürnberg. Secondhand-Artikel gewinnen ihr zufolge dadurch an Relevanz. Eine Verbraucher-Expertin rät beim Kauf allerdings zu Vorsicht.
Die gebremste Kauflaune in Deutschland bekommt auch die Spielzeugbranche zu spüren. Um zu sparen, setzen die Menschen laut den Fachleuten vor allem auf günstigere Produkte - oder eben auf Gebrauchtes, wie repräsentative Umfragen in den vergangenen Jahren im Auftrag des Onlinehändlers Rebuy ergeben haben. Demnach wollte fast jede vierte befragte Person im vergangenen Jahr Secondhand-Spielzeug zu Weihnachten verschenken. Im Vergleich: 2021 waren es 14 Prozent der Befragten.