In Bayern hat es im ersten Halbjahr weniger Insolvenzen gegeben. Ihre Zahl sank im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 minimal um 22 auf 7.511, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Entscheidend dafür ist der Rückgang der beantragten Verbraucherinsolvenzen um 3 Prozent auf 3.659.
Vor allem in Unterfranken sank die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit 28,8 Prozent stark im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025. In Niederbayern ging es um 8,5 Prozent nach unten, in Oberfranken um 8,2 Prozent und in der Oberpfalz um 4,9 Prozent. In Mittelfranken mit 2,1 und Oberbayern mit 1,3 Prozent waren die Rückgänge leicht unterdurchschnittlich. Die große Ausnahme war Schwaben. Dort stieg die Zahl der Verfahren um 19,5 Prozent.