Frühestens im ersten Quartal 2026 sollen die Ergebnisse der Gasbohrung in Reichling am Ammersee vorliegen. «Mit Analyseergebnissen rechnen wir erst in einigen Monaten, erstes oder zweites Quartal 2026», teilte ein Sprecher der verantwortlichen Energieprojekt Lech Kinsau 1 GmbH auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Ab Mitte Oktober solle aber der Abbau des Bohrturms erfolgen - er wird für die angestrebte Förderung nicht benötigt.
In der Gemeinde Reichling im Landkreis Landsberg am Lech wird nach Erdgas gesucht. Im Konzessionsgebiet «Kinsau 1A» unweit des Ammersees wurde von Anfang August bis Mitte September eine Probebohrung in eine Tiefe von ungefähr 3.400 Metern durchgeführt. Nach Angaben der Verantwortlichen konnte die Bohrung ohne Komplikationen oder Schäden für die Umwelt abgeschlossen werden.