Die Abwanderung der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ins Ausland könnte sich 2026 fortsetzen. Nach der neuesten Konjunkturumfrage der beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm unter den Unternehmen von Bayerns wichtigstem Industriezweig wollen im Saldo knapp 35 Prozent ihre Auslandsinvestitionen erhöhen. Die IG Metall forderte die Unternehmen auf, die heimischen Arbeitsplätze zu sichern.
Für die deutschen Standorte sind die Perspektiven demnach schlechter: Knapp 20 Prozent der M+E-Firmen wollen im Saldo die Inlandsinvestitionen kürzen. Dementsprechend wollen viele Unternehmen ihre Belegschaften im Ausland vergrößern und in Deutschland verkleinern. Für dieses Jahr erwartet ein knappes Viertel der Unternehmen rote Zahlen. Befragt wurden 162 Firmen mit 195.337 Beschäftigten.