Viele Radfahrer in Bayern nehmen es mit den Verkehrsregeln noch immer nicht so genau und gefährden dadurch sich selbst und andere. Bei Schwerpunktkontrollen stellte die Polizei in der erste Maihälfte 4.144 Verstöße fest, die von Radlern begangen wurden - etwa wegen Geisterradelns oder unerlaubten Fahrten auf Gehwegen. Dies geht aus der vom Innenministerium veröffentlichten Zwischenbilanz zum Aktionsmonat Radverkehr hervor, der noch bis Ende Mai andauern wird.
Aktionsmonat soll sensibilisieren
Die Polizei ist im gesamten Mai mit uniformierten und zivilen Fahrradstreifen im Einsatz. Die Beamten überprüfen gezielt sowohl Radfahrer als auch Autofahrer und Lkw-Fahrer. An beliebten Radstrecken informiert die Polizei über Verkehrsregeln und sicheres Verhalten – und sanktioniert riskantes Verhalten konsequent.
Radverkehr ist Sorgenkind in Bayern
Die hohen Unfallzahlen im Radverkehr machen diesen in Bayern schon lange zum landesweiten Sorgenkind. Mit 94 getöteten Radfahrern wurde 2025 bereits jetzt der hohe Wert des Vorjahres (85) nochmals übertroffen. Knapp die Hälfte davon (42) war mit dem Pedelec unterwegs gewesen, also mit einem elektrischen Fahrrad mit einer Motorunterstützung.
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten