In der gebeutelten bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten in diesem und im nächsten Jahr bis zu 40.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm erwarten für dieses Jahr den Abbau von 20.000 Stellen, im nächsten Jahr könnte sich das in ähnlicher Größenordnung fortsetzen. Das berichtete Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München.
Grund ist die anhaltende schlechte Lage des wichtigsten Wirtschaftszweigs in Bayern. Auch in diesem Jahr ist die Produktion der bayerischen Industrie insgesamt bislang geschrumpft, wie das Landesamt für Statistik meldete. In ganz Deutschland gingen nach Daten der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren, davon allein in der Autoindustrie und bei deren Zulieferern 52.000.