Bayerns Handwerker halten sich bei schwacher Konjunktur bislang einigermaßen stabil. Nach einer verbandsinternen Umfrage des Bayerischen Handwerkstags bewerten über vier Fünftel der Betriebe ihre Lage als gut oder zumindest befriedigend. Für das Gesamtjahr erwartet der Handwerkstag ein nominales Umsatzwachstum von etwa zwei Prozent. Nach Abzug der Inflation könnte am Ende «maximal eine schwarze Null» stehen, wie der Verein mitteilte.
Erstes Halbjahr nicht erfreulich
In der ersten Jahreshälfte gingen die Umsätze der gut 210.000 bayerischen Handwerksbetriebe nach Schätzung des Handwerkstags auf 68,4 Milliarden Euro zurück. Das ist nominal ein Rückgang um ein Prozent und nach Abzug der Inflation ein reales Minus von etwa 4 Prozent.