Bayern kontrolliert Fahrzeugbeleuchtung: Herrmann warnt vor erhöhtem Unfallrisiko im Herbst
Mit kürzer werdenden Tagen und schlechteren Sichtverhältnissen steigt in Bayern das Unfallrisiko im Straßenverkehr: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat deshalb zum Herbstanfang eine landesweite Kontrollaktion der Bayerischen Polizei angekündigt, bei der die vorschriftsmäßige Fahrzeugbeleuchtung im Mittelpunkt steht. «Eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung verbessert die Sicht des Fahrers und macht das Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar», sagte Herrmann laut einer Mitteilung. Hintergrund der Aktion sind die Unfallzahlen in den dunklen Jahreszeiten: Von Oktober bis Dezember passieren den Angaben zufolge in den Morgen- und Abendstunden zwischen 5 und 7 sowie zwischen 17 und 21 Uhr besonders viele Unfälle. Die Polizei registrierte in diesen Zeiträumen 2025 24.493 Unfälle. Dabei wurden nach Angaben des Innenministeriums 3.637 Menschen verletzt und 35 getötet. Ziel der Kontrollen sei es, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für die Bedeutung guter Sicht und Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu stärken. Ab 1. Oktober findet, wie jedes Jahr, der Licht-Test der Deutschen Verkehrswacht und des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes statt. Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion können Autofahrerinnen und Autofahrer kostenlos die Lichtanlage ihres Fahrzeugs überprüfen und kleinere Lichtmängel dann von Kfz-Meisterbetrieben beheben lassen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten