Trotz sinkender Umsätze verbessert sich die Stimmung im bayerischen Handwerk. «Bei vielen unserer Betriebe wächst die Hoffnung, dass die Handwerkskonjunktur nach vier Jahren realer Umsatzverluste in diesem Sommer die Talsohle erreicht hat», sagte der Präsident des Bayerischen Handwerkstags (BHT), Franz Xaver Peteranderl.
Dennoch geht er davon aus, dass die Umsätze in der Branche auch im laufenden Jahr inflationsbereinigt sinken werden. Für das erste Halbjahr steht ein Minus von 2,9 Prozent. «Auch wenn die Konjunktur im zweiten Halbjahr anziehen sollte, ist schon absehbar, dass es für das bayerische Handwerk aufgrund des schwachen Jahresstarts nicht für ein reales Umsatzwachstum im Gesamtjahr reichen dürfte.»
Die Stimmung in der Branche hat sich allerdings leicht verbessert: In einer aktuellen Konjunkturumfrage des BHT bewerteten 83 Prozent der befragten Betriebe ihre wirtschaftliche Lage als «gut» oder «befriedigend». Das sind zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Vor allem das Bauhauptgewerbe mit plus 5 und das Gesundheitshandwerk mit plus 9 Prozentpunkten habe deutlich zulegen können, sagte Peteranderl.