Im bayerischen Handwerk läuft es schlechter. Ende Juni schätzten in einer Umfrage des Bayerischen Handwerkstages (BHT) nur noch 80 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Lage als gut oder befriedigend ein - das sind 3 Punkte weniger als vor einem Jahr. Mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage im 3. Quartal rechnen nur 9 Prozent der Betriebe, mit einer Verschlechterung dagegen 19 Prozent.
Der Wert der Betriebe, die ihre Lage als gut oder befriedigend einschätzen ist im Handwerk typischerweise selbst in schwierigen Zeiten sehr hoch. «Ich denke die Handwerker schätzen Ihre Lage im Verhältnis zur derzeitigen Lage ein und sagen, im Vergleich dazu geht es mir noch ganz passabel», erklärt Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl. Vor einigen Jahren sei es vielen aber noch wesentlich besser gegangen. Das zeigt sich auch im Geschäftsklima der Branche. Es fiel auf den schlechtesten Wert in einem zweiten Quartal seit der Hochphase der Corona-Krise 2020.