Die 1.013 bayerischen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften stehen trotz wirtschaftlicher Dauerkrise gut da: Im vergangenen Jahr sind die Umsätze der Unternehmen in Summe um 11 Prozent von 17,1 auf 19 Milliarden Euro gestiegen, wie der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) in München mitteilte.
Der GVB ist Dachorganisation sowohl der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken als auch etlicher anderer Genossenschaften. Unter dem Oberbegriff Waren- und Dienstleistungen fasst der Verband die Unternehmen zusammen, die nicht zum Finanzsektor gehören. Dazu gehören viele ländliche Unternehmen - etwa Molkereien und Agrarhändler - sodann Händler und Dienstleister von Arzneimitteln bis Verkehr, und schlussendlich noch Energiegenossenschaften.