Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihren Betriebsgewinn im vergangenen Jahr von 1,8 Milliarden Euro auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Das sei vor allem «auf das nach wie vor stabile Kundengeschäft und eine weitere Verbesserung in der Kosteneffizienz zurückzuführen», teilte der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) am Donnerstag in München mit.
Die Kredite stiegen um 2,7 Prozent auf 140,5 Milliarden Euro. Bei kurz-, mittel- und langfristigen Ausleihungen sei ein Plus zu verzeichnen. Aber «die Banken spüren die Zurückhaltung bei Privathaushalten und Wirtschaft», der Markt wachse langsamer, sagte Verbandspräsident Gregor Scheller.
Die Kredite an Firmenkunden stiegen um 3,4 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro, die Kredite an Privatkunden um 1,7 Prozent auf 61,3 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Immobilienkrediten - ein wesentliches Geschäftsfeld der Volks- und Raiffeisenbanken - hat sich abgekühlt: Das private Wohnbaukreditgeschäft stieg nur um 1,6 Prozent auf ein Volumen von 56 Milliarden Euro.