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Baulandpreise in Bayern steigen auf 428 Euro je m² – starke regionale Unterschiede

Baugrund in Bayern ist 2025 teurer geworden. / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Baugrund in Bayern ist 2025 teurer geworden. / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Vergangenes Jahr lagen Baulandpreise in Bayern im Schnitt bei 428 Euro pro Quadratmeter; München prägt die starken regionalen Unterschiede.

Bauland in Bayern ist teurer geworden. Im Schnitt wurden vergangenes Jahr 428 Euro pro Quadratmeter baureifes Land gezahlt, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Das waren 47 Euro mehr als ein Jahr davor. Die Preise waren aber auch schon höher: 2022 wurden 430 Euro gezahlt. Zuletzt wurde deutlich weniger gebaut, das drückte auch die Nachfrage nach Bauland. 

Basis der Statistik ist jeweils die Gesamtheit aller Käufe in Bayern. Vergangenes Jahr waren das laut Landesamt 9.580 mit einer Gesamtfläche von 7,9 Millionen Quadratmetern. Das entspricht einer Kaufsumme von insgesamt 3,4 Milliarden Euro.

Die Preise gehen je nach Region weit auseinander: So wurden in Oberfranken im Schnitt nur 130 Euro pro Quadratmeter gezahlt. In Oberbayern dagegen 1.176 Euro. Für diesen Extremwert sorgt vor allem München mit einem Durchschnittspreis von 3.455 Euro. Rechnet man die Landeshauptstadt heraus, sind es im restlichen Oberbayern aber immer noch 649 Euro und damit fast doppelt so viel wie im zweitplatzierten Regierungsbezirk Mittelfranken mit 326 Euro pro Quadratmeter. Auf Rang drei folgt Schwaben mit 255 Euro vor Niederbayern mit 198 und der Oberpfalz mit 190 und Unterfranken mit 176. 

Rund ein Drittel der Kaufsumme entfällt alleine auf München

Durch die stark unterschiedlichen Preise ergibt sich auch bei den ausgegebenen Summen ein starker Unterschied. Mit 2,1 Milliarden entfiel mehr als die Hälfte auf Oberbayern und davon wiederum mehr als die Hälfte auf München mit gut 1,1 Milliarden. Letzteres ist etwa ein Drittel der im ganzen Freistaat gezahlten Summe. Zum Vergleich: in den anderen Regierungsbezirken liegen diese Werte zwischen 0,1 und 0,4 Milliarden Euro. 

Blickt man in die Statistik der Landkreise und kreisfreien Städte zeigen sich noch größere Unterschiede bei den Kaufwerten: Der niedrigste Preis findet sich im Landkreis Hof mit knapp 42 Euro vor Kronach mit knapp 51. Die Zahlen auf Ebene der Landkreise basieren allerdings oft auf geringen Fallzahlen von teils weniger als 100 Verkäufen - ihre Aussagekraft ist daher stark eingeschränkt. Teuerste Städte und Landkreise sind das bereits erwähnte München mit 3.455, der Landkreis München mit 1.612 und der Landkreis Starnberg mit 1.504 Euro. 

Außerhalb Oberbayerns kommen nur Regensburg mit 1.277 und Nürnberg mit im Schnitt 1.111 Euro pro Quadratmeter in den vierstelligen Bereich, beide aber mit geringen Fallzahlen und entsprechend niedriger Aussagekraft.

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