Die Unternehmensführung des Autozulieferkonzern Brose hat ihren Sparkurs verteidigt. In der Branche würden im Moment keine Aufträge vergeben, die man mit den aktuellen Lohnkosten in Deutschland kostendeckend abwickeln könne, sagte Michael Stoschek, Vorsitzender des Verwaltungsrats.
Dabei habe Brose auf seinen Feldern keinen in Deutschland produzierenden Wettbewerber. «Sie können sich also vorstellen, unter welchem Druck wir stehen», sagte er in Coburg. Brose sei aber ein weltweites Unternehmen und produziere auch in Ländern mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.
Mit der Produktion in Deutschland verzichteten die Gesellschafter auf Profit, sagte Stefan Krug, Vorsitzender der Geschäftsführung.