Volkswagens Spar- und Umbaupläne treffen auch Audi. Obwohl die Konzerntochter schon vergangenes Jahr ein Sparpaket und den Abbau von bis zu 7.500 Jobs in Ingolstadt und Neckarsulm auf den Weg gebracht hat, sagt Konzernchef Gernot Döllner: «Wir müssen unsere Kosten weiter senken». Zudem müsse Audi Komplexität reduzieren und schneller werden «in Entscheidungen und in der Umsetzung».
Konkrete Pläne gibt es noch nicht. «Aktuell gibt es keine Entscheidung zu weiteren Sparmaßnahmen oder gar Werkschließungen», betont Produktionsvorstand Gerd Walker. Man habe bereits in den vergangenen Jahren stark an der Effizienz gearbeitet, Produktionskapazitäten an den deutschen Standorten angepasst «und wir bauen Personal sozialverträglich ab».
Mit Blick auf den Gesamtkonzern sagte Walker: «Wir schauen uns das gesamte Produktionsnetzwerk im Konzern an. Wir drehen dabei jeden Stein um, bewerten verschiedene Szenarien sorgfältig.» Ziel sei es, das Kerngeschäft zu sichern. Man sei sich der Verantwortung gegenüber den Standorten und Mitarbeitern sehr bewusst.