Mindestens zwei Menschenleben hat das Hochwasser in Bayern bislang gefordert. Und auch wenn mancherorts schon die Aufräumarbeiten beginnen, kann von einer Entspannung der Situation am Montag noch keine Rede sein. «Die Lage ist und bleibt ernst und kritisch und angespannt», sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag im oberbayerischen Reichertshofen. Immer noch drohten Dämme zu brechen oder durchzuweichen. Und im Osten stehe das Schlimmste noch bevor. «Wir sehen, dass das Hochwasser jetzt wandert», sagte er - und zwar in Richtung Regensburg. «Die werden steigen, die Pegel.» Die Stadt Regensburg hatte am Morgen bereits den Katastrophenfall ausgelöst.
Zweites Todesopfer gefunden
Die Zahl der bestätigten Todesfälle bei der Flutkatastrophe in Bayern hat sich inzwischen auf zwei erhöht. Rettungskräfte fanden im vom Hochwasser stark betroffenen oberbayerischen Schrobenhausen eine Leiche im Keller eines Hauses. Es handele sich um eine vermisste 43-Jährige, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten der «Donaukurier» und «Bild» berichtet.