Der Winter im Freistaat war sowohl eiskalt als auch frühlingshaft mild - und im Mittelwert zu warm. Zugleich war es besonders sonnig, und Niederschläge fielen nur spärlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.
Eine dauerhafte Schneedecke war demnach deutschlandweit fast ausschließlich in höheren Lagen zu beobachten, während es im Tiefland nur für kurze Gastspiele der weißen Pracht reichte. Laut DWD war es der 14. milde Winter in Folge.
Mit einer Mitteltemperatur von 0,9 Grad war er auch in Bayern deutlich wärmer als in der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 mit -1,0 Grad, die zur Einschätzung des längerfristigen Klimawandels dient. Dennoch reichte es für den Titel des kältesten Bundeslandes. Am wärmsten anziehen musste man sich Anfang und Mitte Januar sowie in der dritten Februarwoche, als auch strenge Nachtfröste auftraten.