Wer wissen will, wie ungewöhnlich die aktuelle Dürre ist, kann das am Sylvensteinspeicher ablesen. Der Stausee im Süden des Isarwinkels leert sich von Tag zu Tag ein Stück mehr, während er die Isar mit zusätzlichem Wasser versorgt. Seit Ende Februar ist sein Pegel um rund elf Meter gesunken. Inzwischen nähert er sich dem Dürretief aus dem Jahr 2003 - dem einzigen, das mit der aktuellen Situation wirklich vergleichbar ist, wie Tobias Lang vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim erklärt. Ein absoluter Tiefststand ist allerdings beides nicht - doch dazu später mehr.
Schon der Blick auf den See zeigt drastisch, wie viel Wasser inzwischen fehlt. Boote liegen auf dem Trockenen, an den Rändern liegen große Flächen des Seebodens in der Sonne und reißen auf.