Die Wassertemperatur des Mains hat an der Messstation Erlabrunn bei Würzburg am Nachmittag zeitweise die 30-Grad-Marke erreicht. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) wurden um 14.30 Uhr genau 30 Grad registriert - so viel wie noch nie in diesem Jahr. Zum Abend sank der Wert nur leicht. Optimal wären zu dieser Jahreszeit 20 bis 25 Grad, wie Gewässerökologin Eva-Barbara Meidl von der Wasserwirtschaft der Regierung von Unterfranken kürzlich der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Auch die Donau erwärmt sich in diesen Tagen schnell. Die Messstation Pfelling bei Deggendorf registrierte laut LfU am Freitagnachmittag in der Tagesspitze eine Wassertemperatur von 28,6 Grad.
Anders als die Donau hat der Main sehr viele Staustufen, etwa 30. An diesen fließt das Wasser langsamer und kann sich leichter erhitzen. Daher ist der Main wärmer als die Donau, die zudem von Gletscherwasser gespeist wird.