Ein Neunjähriger hat sich aus Angst vor Monstern im Schnee versteckt und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Suche nach dem Jungen in der Oberpfalz macht Schlagzeilen - doch wie bekommt man als Polizist ein so verängstigtes Kind aus seinem Versteck?
«Ich habe ihm versichert, dass wir Spezialgeräte für Monster dabeihaben», sagte Polizeihauptmeister Jörg Kreussel der «Süddeutschen Zeitung». «Sonst wäre er nicht freiwillig aus seinem Versteck gekommen.» Im Zuhause des Jungen angekommen hätten sein Kollege und er dann aber auch «abliefern» müssen, sagte Kreussel. «Wir haben unter anderem unter seinem Bett, hinter der Couch und im Schrank nachgeschaut. Der Kollege hat die Monster dann eingesaugt. Wenn man einem Kind etwas verspricht, dann muss man es auch halten.»
Als Geräte nutzten die Beamten nach eigenen Angaben einen «Monsterscanner» (ein Kartenlesegerät) und einen «Monstersauger» (einen Atemalkoholtester).