Der Waldbrand westlich von Schneizlreuth im Berchtesgadener Land ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Löscharbeiten am Kranzbergkogel laufen derzeit sowohl von der Luft als auch vom Boden aus auf Hochtouren, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Insgesamt sind drei Hubschrauber vor Ort: zwei davon zum Löschen, einer mit einer Wärmebildkamera.
Es seien rund 0,5 Hektar Schutzwald der Bayerischen Staatsforsten betroffen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Es habe dieses Jahr bereits mehrere größere Waldbrände auf den Flächen der Verwaltung gegeben. «Diese Entwicklungen zeigen, wie ernst die Waldbrandgefahr inzwischen ist. Trockenheit und Hitze setzen unseren Wäldern zu», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Er appellierte an alle Waldbesucher, besonders umsichtig zu sein.
Eine sichtbare Ausdehnung des Brandes gibt es laut einem Polizeisprecher zwar nicht mehr, dies sei jedoch nur schwer abzuschätzen, da es sich um ein Bodenfeuer in einem bewaldeten Gebiet handle. Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.