Ein Jahr nach dem Hochwasser in Süddeutschland hat die bayerische Staatsregierung bereits mehr als 60 Millionen Euro aus verschiedenen Hilfsprogrammen an Geschädigte ausgezahlt. Wegen der schadensträchtigen Überflutungen Anfang Juni 2024 hatte die Regierung ein Soforthilfeprogramm beschlossen, das bis zu 200 Millionen Euro umfassen kann. Privatpersonen, Gewerbebetriebe oder auch Landwirte sollten so ihre Schäden ersetzt bekommen, auch wenn sie nicht versichert sind. Ein Jahr nach dem Hochwasser sind aber weiterhin nicht alle Anträge abgearbeitet.
«Bislang wurden über 14.200 Anträge von Privathaushalten auf Soforthilfe gestellt und im Zuge dessen bereits über 36,4 Millionen Euro an Betroffene für Schäden am Hausrat oder bei Schäden an Gebäuden ausbezahlt», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU). Außerdem seien 2,1 Millionen Euro aufgrund von mehr als 500 Härtefonds-Anträgen geflossen.